

Gestaltung des öffentlichen Raums
Freiräume sind wichtige Bereiche städtischen oder dörflichen Lebens. Sie werden als Orte der Begegnung, Kommunikation und der Erholung gestaltet. Grün- und Vegetationsbereiche beeinflussen das Stadtklima, die Biodiversität und wirken sich positiv auf die Lebensräume aus.
Freiflächen sind öffentliche Räume wie Parks, Grünanlagen, Spiel- und Freizeiträume, ebenso wie Straßen, Plätze und Fußgängerzonen. Auch halböffentliche Übergangsbereiche, wie Höfe und Vorgärten sowie privat genutzte Freiräume, wie Haus- und Dachgärten, gehören dazu.
Die Freiraumplanung ist eng verknüpft mit den städtebaulichen Konzepten, mit Quartiersplanungen, Gebäuden sowie der Infrastruktur.
Einzelleistungen
Wir erbringen Planungsleistungen der Leistungsphasen Vorentwurf, Entwurf und Zuwendungsantrag für
- Freiraumkonzepte und Gestaltungskonzepte, insbesondere für Platzflächen
- Öffentliche Park- und Grünanlagen
- Wohnumfeldgestaltung und -verbesserung
- Grünkonzepte für Verkehrsanlagen und Infrastrukturlandschaften
- Stadtboden-/Ortsbodenkonzepte
Referenzauswahl
- Marktplatz Maßbach
- Dorfplatz Poppenlauer
- Place Bernières sur Mer in Eisingen
- Dorfplatz Kist
- Rathausplatz Waldbüttelbrunn
- „Pröschelwiese“ Obernbreit
- Ortsbodenkonzept Randersacker



Klimaangepasste Orts- und Umfeldplanung
Mit dem Klimawandel und den damit verbundenen Folgen stehen wir in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen, um in unseren Ortschaften bzw. Städten zu allen Jahreszeiten eine hohe Lebens- und Wohnqualität zu erhalten.
Unterfranken zählt zu den trockensten Regionen Bayerns, die Hitzephasen im Sommer spüren wir alle in zunehmendem Ausmaße immer stärker. Das Grundwasser wird knapper, der Grundwasserspiegel sinkt kontinuierlich. Doch nicht nur der Klimawandel, auch der stetige Rückgang der Artenvielfalt wird zunehmend zum Problem (fehlende Bestäuber, Unterbrechung von Nahrungskreisläufen – jede Art hat ihre Aufgabe im ökologischen Gefüge). Um die Städte und Gemeinden hierfür gut aufzustellen, sind gemeinsame Anstrengungen von Kommune und privaten Eigentümern erforderlich.
Der Klimawandel wird nicht nur durch den global wirkenden CO2 – Ausstoß verursacht, sondern auch durch die Landnutzung und Oberflächengestaltung vor Ort. Daher kann jede Kommune einen Beitrag dazu leisten, die Lebensqualität ihrer Bürgerschaft nach Möglichkeit zu erhalten.
Auf kommunaler Ebene müssen die Ortskerne mit öffentlichen Frei- und Verkehrsflächen, wie auch die Siedlungsgebiete weiterhin als attraktiver Lebensraum erhalten werden. Dies kann nur gemeinsam mit der Bürgerschaft gelingen.
Unsere angebotenen Planungen und Konzepte (z.B. integrierte klimaresiliente Stadtplanung, Grünordnungspläne, Satzungen zur Klimaanpassung) zielen daher auch darauf ab, die Gestaltung der unbebauten Flächen der bebauten Grundstücke, aber auch die Gebäude selbst auf den Ausgleich dieser Temperaturextreme auszurichten, um diesen wirkungsvoll zu begegnen.
Dies erfolgt in erster Linie über eine Entsiegelung, Vermeidung unnötiger weiterer Versiegelung und Aufheizung von Flächen, den Rückhalt und die Speicherung von Niederschlagswasser (Schwammstadtprinzip) sowie den Erhalt und die Anlage standortgerechter Pflanzungen, um eine Kühlung und Beschattung zu erreichen. Für einen kühlenden Effekt sind vor allem vorhandene Großbäume von hoher Bedeutung. Durch die Verdunstungskühle können sie innerhalb der verdichteten Ortsbebauung die Hitzewirkung spürbar lindern.